Stimmen nach dem Rennen

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)
"Das war ein sehr enttäuschendes Rennen für uns – das schlechteste, das wir in diesem Jahr abgeliefert haben, obwohl wir hier mit großen Erwartungen angetreten waren. Der Start war sehr wichtig, aber nicht entscheidend. Wir haben im weiteren Verlauf des Rennens gesehen, dass keines unserer Autos nur annähernd die Performance hatte, die wir erwartet hatten – vor allem nach der starken Qualifying-Leistung von ‚Eki’ gestern. Wir müssen nun nach vorne blicken, die Dinge sauber aufarbeiten und in Zandvoort in 14 Tagen wieder siegfähig aufgestellt sein. Noch sind in der Meisterschaft 60 Punkte für Siege zu vergeben."
 
Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #1), Platz 4
"Ich hatte einen guten Start und lag nach der ersten Runde schon auf Platz vier. Danach war es zwischen Jamie (Green), Gary (Paffett) und mir hier und da ein ganz heißer Fight. Dank einer guten Strategie und teilweise gutem Speed konnte ich bis zu einem gewissen Punkt den Kontakt zu Platz drei halten. Doch dann ließ die Performance nach. Ich habe auch einen Fehler gemacht, weil ich einfach zuviel gepusht habe, um dran zu bleiben. Von daher ist Platz vier für meine persönliche Tendenz okay, aber nicht das, was wir uns erwartet haben. Wir müssen analysieren, warum wir die Leistung vom Freitag heute nach dem Regen nicht zeigen konnten. Aufgegeben wird nicht!"
 
Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #5), Platz 7
"Das war nicht das, was wir uns erhofft haben. Mein Start war schlecht. Danach konnte ich beim Anbremsen der ersten Kurve nicht richtig herunterschalten. Meine Vorderräder blockierten und ich verlor weitere Plätze. Danach lief eigentlich alles planmäßig. Allerdings waren wir zu langsam."
 
Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #10), Platz 9
"Platz neun war das Maximum. Maro Engel war schneller. Die Performance war einfach nicht da, und das offenbar fast überall bei Audi. Mein Tempo war im Vergleich zu den anderen nicht so schlecht. Aber es ist enttäuschend, keinen Punkt mitzunehmen. Ausschlaggebend war die schlechte Startposition."
 
Oliver Jarvis (Tabac Original Audi A4 DTM #2), Platz 11
"Das Rennen war ein Desaster, das ich möglichst schnell vergessen will. Der Start war okay. In der ersten Kurve musste ich weit außen fahren. Danach haderte ich mit dem Auto. Ich verlor zwei Plätze durch Fehler. Dann kam es leider zu einem Kontakt. Ich muss mich bei Alexandre Prémat und beim Team Phoenix dafür entschuldigen. Alex fuhr deshalb leider in die Reifenstapel. Zum zweiten Mal fiel auf dieser Strecke etwas zwischen Alex und mir vor. Es war keine Absicht – ich entschuldige mich dafür. Danach war ich einfach nicht schnell genug."
 
Martin Tomczyk (Red Bull Cola Audi A4 DTM #6), Platz 13
"Das war bescheiden! In der ersten Kurve wurde ich umgedreht und mein Auto wurde am Heck beschädigt. Anschließend war ich Vorletzter und musste aufholen. Dann kam ich mit Cheng in der Schikane zusammen und zerstörte mir den vorderen Splitter. Danach ging das Auto überhaupt nicht mehr. Meine Rundenzeiten waren im Nirgendwo. Ich fuhr nur noch das Rennen zu Ende, ohne irgendeine Chance zu haben."
 
Miguel Molina (Audi Bank A4 DTM #18), Platz 14
"Ein sehr schlechtes Rennen voller Fehler. Es begann schon mit dem Frühstart, für den ich eine Durchfahrtsstrafe erhielt. In der ersten Runde war ich zu vorsichtig. Ich muss aggressiver werden. Da müssen Verbesserungen sichtbar werden."
 
Katherine Legge (Glamour Audi A4 DTM #15), Platz 15
"Das Rennen war eine Katastrophe. Ich produzierte einen Frühstart. Das Tempo war nicht so schlecht, aber es traten Kommunikationsprobleme auf. Mal hörte ich andere Teams, dann gar niemanden mehr. Ich steckte die Funkverbindung ein und wieder aus. Eine Stimme sagte: ‚Boxenstopp in dieser Runde’. Es war aber nicht mein Team. Ich kam an die Box, und natürlich stand niemand bereit. Die Boxentafel war danach das einzige Kommunikationsmittel."
 
Alexandre Prémat (TV Movie Audi A4 DTM #9), Ausfall (Unfall)
"Mein Rennen war nach einem sehr guten Start leider kurz. Ich lag bereits auf dem achten oder neunten Platz und damit in einer Position, um Punkte zu sammeln. Ich attackierte Oliver (Jarvis) und fuhr neben ihm. Er touchierte mich leicht, weshalb mein Auto beim Bremsen instabil wurde. Dann fuhren wir Seite an Seite durch die Kurzanbindung. Er hat mir keinen Platz gelassen und ich rutschte in die Reifenstapel. Sehr schade."
 
Markus Winkelhock (Playboy/GW:plus Audi A4 DTM #14), Ausfall (Unfall)
"Der Start war ganz okay. Ich habe gesehen, dass Katherine (Legge) vor mir einen Frühstart gemacht hat. Da wusste ich, dass ich schon eine Position gewonnen habe. Susie (Stoddart) hatte einen schlechten Start. Ich habe sie überholt. Vor der ersten Ecke lag ich hinter Martin (Tomczyk), der relativ weit außen fuhr. Ich hätte innen vorbeifahren können. Doch da tat es einen Schlag. Susie Stoddart fuhr mir voll in die Seite. Die vordere und die hintere Aufhängung waren gebrochen. Mein Rennen war gelaufen und zu Ende."
 
Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline)
"Wir sind alle sehr enttäuscht. Ganz klar: Wir hatten uns alle viel, viel mehr erwartet. So schwierig oder so böse kann der Rennsport sein. ‚Eki’ hat sich sein Rennen beim Start zerstört. Timo (Scheider) fuhr ein ganz gutes Rennen. Alle anderen waren einfach zu langsam. Letztendlich müssen wir weiter an unserem Tempo und am geschlossenen Auftritt arbeiten. Das wird die Aufgabe der nächsten Wochen sein. Wir geben nicht auf. Wir haben noch nicht einmal Saisonhalbzeit. Kopf hoch! Es werden wieder bessere Tage kommen."
 
Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix)
"Es ist schade, wenn man beim Heimspiel keine Punkte holt. Es war klar, dass es von diesen Startplätzen ohne Wetterkapriolen schwer werden würde. Wir haben unser Bestes versucht. Unser Tempo war einfach nicht hoch genug, um Plätze gutzumachen. Wir sind mitgeschwommen. ‚Rocky’ fuhr ein fehlerfreies Rennen. Alex (Prémat) hat Pech gehabt. Es ist sehr schade, wenn zwei Markenkollegen zusammenstoßen, noch dazu auf eine so unglückliche Art."
 
Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
"Markus (Winkelhock) wollte sich aus allem heraushalten, lenkte in der ersten Kurve ganz normal ein und wurde dann von Susie (Stoddart) über den Haufen gefahren. Da war sein Rennen vorbei. Sehr schade. Von dieser Position zu starten, ist eben ein Problem. Mit Katherine (Legge) gab es nach dem Frühstart im weiten Verlauf des Rennens Kommunikationsprobleme, die technisch bedingt waren."

Stimmen nach dem Qualifying

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)
"Das war ein tolles Qualifying von ‚Eki’, dem in Q3 und Q4 perfekte Runden gelungen sind. Er nimmt die Dinge im Titelkampf selbst in die Hand – so kennen wir ihn. Mattias (Ekström) hat sich mit Startplatz eins gute Voraussetzungen für das Rennen geschaffen. Und auch die Zuschauer dürfen sich freuen, denn es stehen zwei Meisterschaftsfavoriten ganz vorn. Etwas enttäuschend ist für mich, dass nur ‚Eki’ vorn dabei ist und es die anderen nicht geschafft haben. Mattias ist nun im Vorderfeld ziemlich alleine. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass er auch das schafft. Er ist sehr motiviert und er bekommt alle Unterstützung von uns."
 
Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #5), Startplatz 1
"Es ist immer schön, die Pole-Position zu holen – aber heute war es etwas ganz Besonderes. Gestern, heute früh und auch zu Beginn des Qualifyings fühlte sich das Auto noch nicht gut an und wir mussten hart arbeiten. Ab dem dritten Qualifying-Segment war mein A4 dann traumhaft zu fahren. Es ist toll, auf Platz eins zu stehen, wenn man sich zuvor lauthals beim Team beschwert hat. Ich konnte den Mechanikern jetzt etwas zurückgeben. Aber das Rennen ist natürlich erst morgen."
 
Miguel Molina (Audi Bank A4 DTM #18), Startplatz 7
"Ein recht gutes Ergebnis. Ich kam bis ins dritte Qualifying und wurde am Ende Siebter. Jetzt hoffe ich auf ein gutes Rennen, in dem ich weitere Erfahrungen in meinem Debütjahr sammeln kann. Ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn ich wieder Punkte sammeln würde."

Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #1), Startplatz 8
"Im ersten Qualifying hatte ich etwas Probleme mit der Haftung der Vorderräder. Dann haben wir den Sturz erhöht, was sehr positiv war. Dadurch war die Balance des Autos ganz gut. Mit Platz zwei im zweiten Segment waren wir ordentlich aufgestellt. Zur Spitze fehlte ein Zehntel. Doch dann bekam ich ein Problem, das bereits am Morgen einmal aufgetreten war: Beim Anbremsen der Schikane konnte ich nicht korrekt herunterschalten. Das ist mir in beiden Runden passiert und hat mich viel Zeit gekostet. Platz acht ist enttäuschend. In Q2 haben wir gezeigt, dass wir heute deutlich schneller hätten fahren können. Also eine kleine positive Tendenz, aber kein zufriedenstellendes Ergebnis."
 
Oliver Jarvis (Tabac Original Audi A4 DTM #2), Startplatz 9
"Ich bin sehr enttäuscht. Es fiel mir heute wirklich schwer. Ich hatte Glück, das erste Qualifying zu überstehen. Im zweiten Segment sah es besser aus. Ich hatte gedacht, es reicht, aber das war nicht der Fall. Die Balance stimmte nicht. Das Auto reagierte einfach nicht ansatzweise so wie am Morgen im Freien Training. Ich bin etwas unschlüssig, was heute eigentlich schief ging."
 
Martin Tomczyk (Red Bull Cola Audi A4 DTM #6), Startplatz 11
"Es scheint so, dass ich über alle Sessionen hinweg keinen Grip auf der Vorderachse hatte. Ich glaube, das ist ein Phänomen der Reifen. Der Unterschied zwischen Freiem Training und Qualifying war so extrem, dass wir gar nicht wussten, woran wir kurzfristig arbeiten sollten. Es ist enttäuschend, wenn man um die Pole-Position fahren will und dann nur Elfter wird. Es ist, wie es ist. Wir müssen versuchen, für den Sonntag etwas zu finden."
 
Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #10), Startplatz 13
"Ich bin von dem Ergebnis einfach enttäuscht, weil so viel möglich gewesen wäre. Zu Beginn von Q2 war die Strecke sauber und wir sind extra früh auf die Strecke gefahren, um eine freie Runde zu erwischen. Dann kam ich in die erste Kurve. Dort stand mir Susie Stoddart voll im Weg. Das kann passieren, war aber für mich absolut enttäuschend. Am Ende, als ich mit dem zweiten Reifensatz unterwegs war, lag viel Dreck auf der Strecke. Es war für mich nicht möglich, schneller zu fahren. Mit Sicherheit hatte auch ich einen kleinen Fehler in meiner Runde. Mit dem ersten Reifensatz wäre viel möglich gewesen. Ich bin zu Susie gegangen. Sie hat sich nicht mal entschuldigt, sondern nur gesagt ‚Willkommen in der DTM.’ Vielleicht weiß sie nicht, dass ich auch schon vier Jahre hier fahre. Es muss einfach nicht sein, im Qualifying anderen Fahrern die Runde zu zerstören."

Katherine Legge (Glamour Audi A4 DTM #15), Startplatz 15
"Wir sind im Vergleich zum zweiten Freien Training konstant geblieben. Die Hitze hat wohl vor allem die anderen negativ betroffen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto und habe mich selbst ebenfalls etwas verbessert. Ich habe allerdings nie eine ganz freie Runde erwischt. Ich musste einmal von der Linie abweichen und sammelte mit meinen Reifen Fremdgummi auf. Deshalb musste ich hereinkommen. Anschließend blieb mir nur noch eine schnelle Runde. Hätten wir durchgängig fahren können, wären wir wohl schneller gewesen."
 
Alexandre Prémat (TV Movie Audi A4 DTM #9), Startplatz 16
"Das war ein enttäuschendes Qualifying. Ich wurde nur Sechzehnter. Im ersten und zweiten Freien Training ist es gar nicht schlecht gelaufen. Mit einem Einzug ins zweite Qualifying hatte ich zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall gerechnet, vielleicht auch mit Q3. Der erste Reifensatz war sehr gut. Dann haben wir nach drei Runden die Reifen gewechselt. Damit baute sich allerdings überhaupt keine Haftung mehr auf. Das Auto untersteuerte stark und ich konnte meinen Fahrstil nicht anpassen."
 
Markus Winkelhock (Playboy/GW:plus Audi A4 DTM #14), Startplatz 17
"Ein unglaublich schlechtes Qualifying. Wir müssen erst einmal analysieren, was los gewesen ist. Mein Audi A4 DTM hat in beiden Freien Trainings super funktioniert. Im Qualifying war das Auto unfahrbar. Es untersteuerte extrem und hatte eine ganz schlechte Traktion. Ich weiß nicht, wieso sich die Balance so verändert hat."

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline)

"Wir können wahnsinnig stolz sein auf das Ergebnis. Es war absolut wichtig. In so einer Situation kann man sich einfach auf Mattias Ekström verlassen. Ich bin überglücklich, dass es geklappt hat. Alles gut gemacht!"
 
Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix)
"Die Reifen haben leider nicht so funktioniert, wie wir es im Freien Training am Morgen gelernt hatten. Wir haben die Abstimmung nicht verändert. Deshalb waren wir von Anfang an vollkommen überrascht. Der erste Reifensatz funktionierte bei beiden Autos noch einigermaßen. Danach war plötzlich die Balance nicht mehr okay. Beide Autos untersteuerten sehr stark."
 
Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
"Das Positive zuerst: Katherine (Legge) ist auf Platz 15 und sie ist nur ganz knapp daran gescheitert, ins zweite Qualifying einzuziehen. Das war ganz ordentlich. Was Markus (Winkelhock) betrifft: Ich verstehe die Welt nicht mehr. Am Morgen war er Dritter, im Qualifying war sein Auto unfahrbar mit beiden Reifensätzen. Eine Riesenenttäuschung! Wir müssen herausfinden, was überhaupt passiert ist. Teilweise ging es auch anderen so – Martin Tomczyk war am Morgen Zweiter und mittags Elfter. Das gibt mir Rätsel auf."

Stimmen der Verantwortlichen

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "In den vergangenen Jahren war der Nürburgring immer eine sehr gute Strecke für Audi. Ich denke, dass wir auch in diesem Jahr eine gute Leistung zeigen können. Wir müssen unsere Möglichkeiten umsetzen, um maximale Punkte zu erreichen. Daran werden wir alle gemeinsam arbeiten. Ich blicke positiv nach vorn und freue mich wie alle DTM-Fans darauf, dass die Saison nach vier Wochen Pause fortgesetzt wird. Nach dieser Pause ist die Motivation besonders hoch."
 
Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): "Der Nürburgring ist für uns mit vielen tollen Erlebnissen verbunden. Wir haben dort schon viele Siege nach Hause gefahren. Jetzt geht unsere Rennsaison erst richtig los. Ich hoffe natürlich, dass wir mit einem tollen Ergebnis nach Hause kommen. Wir versuchen unser Bestes, um die Meisterschaft weiterhin spannend zu halten."
 
Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): "Nicht nur für Phoenix ist der Nürburgring das Heimrennen. Auch ‚Rocky’ stammt aus dieser Gegend. Es ist also das Heimspiel für zwei Parteien im Team. Deshalb erwarten wir im Umfeld sehr viele Bekannte, Freunde und Partner. Entsprechend motiviert sind wir, uns gegenüber dem Norisring zu verbessern. Mit der Erfahrung von ‚Rocky’ und uns am Nürburgring sollte ein gutes Ergebnis möglich sein. Die Strecke hat viele enge Passagen. Dort muss man das Auto rollen lassen, also mit Tempo in die Kurve fahren und die Geschwindigkeit dann mitnehmen. Man benötigt eine gute Traktion in den inneren Passagen und eine gute Balance in den übrigen Sektionen."
 
Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): "Ich freue mich auf den Nürburgring und auf den rheinischen Abend der quattro GmbH. Für uns ist es eine Art zweites Heimrennen, denn ich bin in der Nähe des Kurses geboren worden. Ich hoffe, dass der Knopf aufgeht und wir zum ersten Mal in die Punkte fahren. Wir haben am Norisring ein paar Reifen eingespart. Das kommt uns hoffentlich am Nürburgring zugute."

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer

Mattias Ekström (32/S), Red Bull Audi A4 DTM #5 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
• Fuhr am Nürburgring im Vorjahr die schnellste Rennrunde
• Ist als bester Audi-Fahrer in der Tabelle zuletzt am Norisring zwei Punkte näher an Spitzenreiter Bruno Spengler herangerückt
"Am Nürburgring geht es um den Kompromiss zwischen den langsamen Kurven und den langen Geraden. Das ist der Schlüssel zu einer guten Rundenzeit. Und das Qualifying ist sehr wichtig. Eine Siegchance ergibt sich nur bei einem vorderen Startplatz, denn dort ist es schwer, zu überholen."
 
Oliver Jarvis (26/GB), Tabac Original Audi A4 DTM #2 (Audi Sport Team Abt)
• Eröffnete mit DTM-Saisonbestleistung zuletzt am Norisring sein Punktekonto
• Im Vorjahr als bester Jahreswagenfahrer Startplatz fünf in der Eifel
"Der Nürburgring ist einfach eine erstaunliche Anlage. Die ganze Gegend ist auf die Rennstrecke fokussiert. Das ist einzigartig. Die Strecke ist schwierig. In den vergangenen Jahren fiel es mir schwer, eine gute Balance zu finden."
 
Katherine Legge (30/GB), Glamour Audi A4 DTM #15 (Audi Sport Team Rosberg)
• Erreichte im vergangenen Jahr das zweite Qualifying am Nürburgring
• Wurde zwischen den Rennen am Norisring und am Nürburgring 30 Jahre alt
"Ich mag den Nürburgring, denn er steht für eine große Tradition. Es ist auch immer wieder schön, bei dieser Gelegenheit eine Runde auf der Nordschleife zu drehen. Es ist grundsätzlich nicht einfach, das Auto für den Nürburgring abzustimmen. Mit den neuen Reifen in diesem Jahr kommt noch einmal ein Faktor hinzu. Das ist eine Herausforderung. Und man weiß nie, wie das Wetter in der Eifel wird. Ein Rennen mit vielen Unbekannten!"
 
Miguel Molina (21/E), Audi Bank A4 DTM #18 (Audi Sport Rookie Team Abt)
• Kennt den Nürburgring bereits aus dem Formelsport
• Musste nach drei DTM-Zielankünften in Folge zuletzt in Nürnberg seinen ersten Ausfall hinnehmen
"Ich kenne diese Strecke bereits. Das ist natürlich positiv. Und es wird uns sicher dabei helfen, das Auto noch weiter zu verbessern. Nachdem es am Norisring gar nicht nach Plan gelaufen ist, können wir nun mit dem Audi Sport Rookie Team Abt wieder ein positives Ergebnis anpeilen."
 
Alexandre Prémat (28/F), TV Movie Audi A4 DTM #9 (Audi Sport Team Phoenix)
• Ist als Tabellenachter derzeit zweitbester Fahrer eines Audi Jahrgang 2008
• Heiratete zwei Wochen vor dem Nürburgring-Rennen seine Partnerin Cléo
"Ich mag den Nürburgring besonders gern. Und für das Audi Sport Team Phoenix ist es das Heimspiel. Erneut geht es darum, möglichst viele Punkte zu sammeln. Die Strecke liegt unserem Auto. Vielleicht haben wir sogar eine Chance, um Podiumsplätze zu kämpfen. In der DTM ist alles möglich. Im Qualifying lief es im Vorjahr ganz gut, auch wenn wir das im Rennen nicht umsetzen konnten."
 
Mike Rockenfeller (26/D), S line Audi A4 DTM #10 (Audi Sport Team Phoenix)
• Qualifizierte sich im Mai am Nürburgring in einem Audi R8 LMS für Platz zwei beim 24-Stunden-Rennen
• Bestreitet eine Woche vor dem DTM-Rennen am Nürburgring in Spa-Francorchamps sein viertes 24-Stunden-Rennen des Jahres
"Ich hoffe, wie bei den ersten drei Rennen des Jahres von Anfang an wieder gut dabei zu sein und mich gegenüber dem Auftritt am Norisring zu verbessern. Ich freue mich auf den Nürburgring. Es kommen viele Bekannte und es ist immer viel los für mich. Ich blicke positiv nach vorn und glaube auch, dass wir wieder einen Punkterang erreichen können."
 
Timo Scheider (31/D), GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #1 (Audi Sport Team Abt)
• Ist einer von nur drei Fahrern, die in jedem Rennen 2010 gepunktet haben
• Holte im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring Platz zwei
"Es ist und bleibt mein Heimspiel mit hoffentlich vielen Freunden und Fans an der Strecke. Auch sportlich gibt es Grund zur Vorfreude. Der Nürburgring sollte unserem Audi liegen. Ich freue mich, dass wir jetzt endlich auf Strecken antreten, die uns entgegenkommen."
 
Martin Tomczyk (28/D), Red Bull Cola Audi A4 DTM #6 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
• Startete 2007 und 2009 in der Eifel stets von Platz eins und gewann beide Rennen
• Lag im Vorjahr in allen Sessionen am Nürburgring vorn
"Ich freue mich extrem auf den Nürburgring. Das ist immer mein Saisonhighlight. Ich hoffe, dass es dort annähernd so wie im letzten Jahr für uns läuft. Das ist zumindest unser Ziel. Ich wünsche mir, dass sich die Vorfreude in ein entsprechendes Resultat umwandeln lässt."
 
Markus Winkelhock (30/D), Playboy/GW:plus Audi A4 DTM #14 (Audi Sport Team Rosberg)
• Erreichte auf dem Nürburgring im Mai beim 24-Stunden-Rennen sein erstes Podium mit Audi
• Komplettierte im Vorjahr als bester Jahreswagenfahrer ein Audi-Quartett an der Spitze
"Ich freue mich auf den Nürburgring. Mir liegt die Strecke ganz gut. Vor einem Jahr habe ich dort den vierten Platz belegt. Ich war dort eigentlich immer sehr schnell. Deshalb bin ich guter Dinge."

Strecke

Streckenlänge: 3,629 km
Renndistanz: 49 Runden = 177,821 km
DTM-Streckenrekord Qualifying: Gary Paffett (Mercedes), 1.23,161 Min. = 157,098 km/h (06.08.2005)
DTM-Streckenrekord Rennen: Gary Paffett (Mercedes), 1.24,442 Min. = 154,714 km/h (07.08.2005)
Pole-Position 2009: Martin Tomczyk (Audi), 1.23,489 Min. = 156,480 km/h (15.08.2009)
Schnellste Runde 2009: Mattias Ekström (Audi), 1.25,118 Min. = 153,486 km/h (16.08.2009)
Zuschauer 2009: 86.000
TV-Live-Quote ARD 2009: 1,39 Millionen (Quelle: ARD)

nueburgring_kl.jpg (47005 Byte)
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Der Zeitplan

Freitag, 6. August
12:05–12:35 Uhr Roll-out
15:10–16:40 Uhr Freies Training 1
16:40–16:45 Uhr Startübungen
 
Samstag, 7. August
09:30–11:00 Uhr Freies Training 2
13:45–14:41 Uhr Qualifying
 
Sonntag, 8. August
09:30–10:00 Uhr Warm-up
14:00 Uhr Rennen

TV-Zeiten (ARD live)

Samstag, 7. August
13:35–15:00 Uhr Qualifying
 
Sonntag, 8. August
13:45–15:35 Uhr Rennen

 

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